Benutzung von Registrierkassen ab 01.01.2017

von Dipl. Betr. Steuerberater Roger Erdbrügger
Zugriffe: 845

Insbesondere bargeldintensive Betriebe kennen das leidige Thema mit den Kassenbüchern und Registrierkassen. Ab dem 01.01.2017 läuft eine Übergangsregelung aus.

Demnach dürfen ab diesem Zeitpunkt keine analogen Kassen, sondern nur noch elektronische Kassensysteme verwendet werden. Diese müssen direkt digitale Unterlagen für die Buchhaltung veränderungssicher erzeugen können; der elektronische Export der Daten muss möglich sein. Die analoge Kasse hat insbesondere den Nachteil, dass die Daten nur in gedruckter Form vorliegen und dort verdichtet werden. Sollten die alten Kassen über den Stichtag hinaus eingesetzt werden, drohen erhebliche Nachteile bei einer Prüfung durch die Finanzverwaltung, da dann die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung nicht eingehalten werden. Insofern sollten dringend alte Kassen ersetzt oder ein Update durchgeführt werden. Die Kassenhersteller kennen die Problematik und können daher zu der derzeit eingesetzten Kasse Hinweise geben, ob eine Aufrüstung möglich ist oder nicht. Ferner sollte immer auch der Steuerberater befragt werden, ob nicht noch andere Umstellungen in der Kassenbuchführung von Nöten sind.

Die Betriebe die derzeit weder eine analoge noch eine elektronische Kasse einsetzen, sondern die Kassen mittels handschriftlichen Kassenberichten (offene Ladenkasse) führen, dürfen aufatmen. Es besteht kein Zwang eine elektronische Kasse einzusetzen.

VES Voigt & Erdbrügger Steuerberatung Bünde/Osnabrück
Dipl. Betr. Steuerberater Roger Erdbrügger